Nach komplexen Studien der Malerei, Grafik, Plastik, Weltraumarchitektur und Digitalen Medien an Akademien, Hochschulen und Universitäten in Karlsruhe, Hamburg, Mexico-City, Boston und Berlin widmet sich Helga Franz nicht nur den klassischen Künsten, sondern entwickelt Konzepte für Kunst im öffentlichen Raum und führt Projekte mit übergreifenden Thematiken zwischen Kunst, Ökologie und Utopie im In- und Ausland durch.

Sie baute an der Universität Leipzig von 1993 bis 2001 das Fach Plastik/Objekte auf. Als Universitäts- und Privatdozentin ist sie in der Lehreraus- und -weiterbildung sowie der Erwachsenenbildung erfahren. Helga Franz erhielt zahlreiche Auszeichnungen für ihre künstlerische Arbeit. Sie publiziert, engagiert sich als Jurorin, Projektplanerin und in der Wettbewerbsdurchführung. Sie war im Vorstand des Berufsverbandes bildender Künstler Berlin und ist in verschiedenen Beiräten tätig.

After complex studies of painting, graphic arts, sculpture, spatial architecture and digital media at academies, high-schools and universities in Karlsruhe, Hamburg, Mexico-City, Boston and Berlin, Helga Franz devotes herself not only to the classical arts, but also develops concepts for art in the public sector and undertakes projects on interdisciplinary topics at the crossroads of art, ecology and fantasy, both in Germany and abroad.

She taught sculpture/objects at Leipzig University from 1993 to 2001. As a university lecturer and tutor, she is experienced in the instruction of teachers, continuing education and adult training. Helga Franz has received numerous awards for her artistic work. She has authored various publications, serves as a member of juries, plans projects and organizes competitions. Helga Franz was a member of the Board of Directors of the Association of Professional Artists, Berlin, and is active in various consultative bodies.

Künstlerisch-kreatives Denken schließt mannigfaltige Möglichkeiten ein: forschender Geist muß sich in viele Richtungen bewegen dürfen, und solche Bewegungen können interdisziplinär sein. Dabei sind die Werkstatt, der Zeichensaal, die städtische oder natürliche Umgebung Labor und Testfeld, wo über methodisch fundierte Anleitung individuelle Ziele schrittweise erreicht werden.

Die Fähigkeit sich mental wie physisch bewußt im Dreidimensionalen zu bewegen, Raum in Fläche umzusetzen und umgekehrt, erschließt Wege eines kreativen Verhaltens zur Umgebung, die unser Bewußtsein und unsere Sensibilität zur präsenten Umwelt herausfordern und schärfen können. Im Zeichnen erfassen wir plastische Elemente unseres Alltags, indem wir Farben, Formen und Volumina sowie deren Zusammenspiel erkennen lernen. Praktische zeichnerische Übungen binden den Umgang mit Farbe, Fläche und Material ein. So werden Fähigkeiten zur Wahrnehmung entfaltet, ästhetische Gestaltungsprinzipien erkannt, reflektiert und dargestellt. Die neugierige und experimentelle Erforschung des Alltäglichen deckt alte Sehgewohnheiten auf und läßt ungewöhnlichere zu: eine differenzierte und feine Wahrnehmung entsteht.

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