Künstlerisch-kreatives Denken schließt mannigfaltige Möglichkeiten ein: forschender Geist muß sich in viele Richtungen bewegen dürfen, und solche Bewegungen können interdisziplinär sein. Dabei sind die Werkstatt, der Zeichensaal, die städtische oder natürliche Umgebung Labor und Testfeld, wo über methodisch fundierte Anleitung individuelle Ziele schrittweise erreicht werden.

Die Fähigkeit sich mental wie physisch bewußt im Dreidimensionalen zu bewegen, Raum in Fläche umzusetzen und umgekehrt, erschließt Wege eines kreativen Verhaltens zur Umgebung, die unser Bewußtsein und unsere Sensibilität zur präsenten Umwelt herausfordern und schärfen können.

Im Zeichnen erfassen wir plastische Elemente unseres Alltags, indem wir Farben, Formen und Volumina sowie deren Zusammenspiel erkennen lernen. Praktische zeichnerische Übungen binden den Umgang mit Farbe, Fläche und Material ein. So werden Fähigkeiten zur Wahrnehmung entfaltet, ästhetische Gestaltungsprinzipien erkannt, reflektiert und dargestellt.

Die neugierige und experimentelle Erforschung des Alltäglichen deckt alte Sehgewohnheiten auf und läßt ungewöhnlichere zu: eine differenzierte und feine Wahrnehmung entsteht.

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